Altenberger Dom

Altenberger Dom
Der Altenberger Dom im Tal der Dhünn.

Der Bergische Dom

Der Altenberger Dom oder Bergische Dom ist eines der kulturellen Highlights des Bergischen Landes. Ab 1255 wurde das Gotteshaus von den Zisterziensern als Klosterkirche errichtet. Es diente bis 1511 als Grablege der Herzöge und Grafen von Berg und Jülich-Berg. Nach der Säkularisation von 1803 verfiel der Bau zur Ruine und wurde seit Mitte des 19. Jahrhunderts in mehreren Phasen restauriert, zuletzt anfang des  21. Jahrhunderts.


Bilder bestellen>>>




Bilder bestellen>>>

Graf Adolf IV. legt 1259 den Grundstein

Die Altenberger Abtei der Zisterzienser wurde 1133 gegründet. Der romanische Vorgängerbau des heutigen Doms wurde 1160 geweiht. 1259 legte Graf Adolf IV. von Berg den Grundstein zum gotischen Dom. Den asketischen Bauvorschriften der Zisterzienser folgend hat der Dom keine Türme, sondern nur einen Dachreiter. Das Gotteshaus wird heute von der römisch-katholischen und evangelischen Gemeinde als Pfarrkirche genutzt. Um die Erhaltung des Bauwerks macht sich der 1894 von Maria Zanders gegründete Altenberger Dom-Verein verdient.

Abtei 1803 aufgelöst

Die Abtei wurde während der Säkularisation 1803 aufgelöst, das Inventar versteigert. Der Bau diente unter anderem als Chemiefabrik. Bei einem Brand 1815 wurden die Klostergebäude vernichtet. Das Feuer griff auf die Kirche über und zerstörte den Dachstuhl. In den Folgejahren stürzte das Mauerwerk immer mehr ein und wurde sogar als Steinbruch genutzt. Ab 1834 wurde die Kirche wieder aufgebaut.

Neben dem Dom sind weitere Gebäude erhalten, die heute unter anderem vom Erzbistum Köln als Jugendbildungsstätte Haus Altenberg genutzt werden. Erhalten ist auch ein Teil der Mauer, welche die Klosteranlage einfriedete.

Gastronomie am Altenberger Dom

Im Bereich des Doms laden das Alte Brauhaus und das Hotel und Restaurant Altenberger Hof mit der Torschänke zu einem Besuch ein.

Märchenwald Altenberg

Eine Attraktion vor allem für Familien mit kleinen Kindern ist der Altenberger Märchenwald, der in unmittelbarer Nähe des Altenberger Doms liegt. Der Park ist von März bis Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr (Einlass) geöffnet und von November bis Februar von 10 bis 16 Uhr. Liebevoll arrangiert werden hier die  sagenhaften Gestalten der Gebrüder Grimm präsentiert. In 18 kleinen Häuschen werden ihre Märchen erzählt. Eröffnet wurde der Park 1931 von Wilhelm Schneider mit fünf Häuschen. Für den Rundgang können Bollerwagen ausgeliehen werden.

Spaziergang durch den Bergischen Wald

Die Besucher erleben den Märchenpfad bei einem Spaziergang durch den bergischen Wald. Der Park liegt abgelegen im Grünen, ist aber gut zu erreichen. Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Die Gastronomie des Parks bietet kinderfreundlich regionale Küche.

Schreibe einen Kommentar